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Hier kann die Postwurfsendung zur Kandidatensuche mit den Vorschlagsformularen als pdf-file downgeloaded werden.


50 Jahre PGR – Wohin gehen wir?

(Aus „Kirche leben“, Ausgabe 3/2021)

Den Pfarrgemeinderat (PGR) gibt es in unserer Diözese seit knapp 50 Jahren. Die Diözesansynode 1972 hat sich – ausgehend vom pastoralen Schwung des 2. Vatikanums – ausführlich damit beschäftigt und sich deutlich für die Errichtung des PGR in allen Pfarren ausgesprochen.

Die Zielperspektive von 1972:

Innerhalb der Pfarrgemeinde übernehmen alle Gläubigen aufgrund von Taufe und Firmung die Verantwortung dafür, dass am Ort der Glaube wächst, die Hoffnung lebt und die Liebe erfahrbar wird. Der PGR bildet das Miteinander des Volkes Gottes ab. Die Dynamik von AMT und MANDAT wird dabei spürbar. Der PGR ist das Leitungsgremium der Pfarre, in dem gewählte, berufene und hauptamtliche Frauen und Männer unter der Leitung des Pfarrers dafür Sorge tragen, dass die Kirche vor Ort lebendig bleibt, dass sie sichtbar, ansprechbar und erreichbar ist.

Die Erfolgsgeschichte

Insgesamt betrachtet ist der Pfarrgemeinderat mit dem Engagement der vielen Menschen überwiegend eine Erfolgsgeschichte. Die Kirche hat sich vielerorts gut entwickelt von einer „versorgten Volkskirche“ zu einer Pfarrgemeinde in gemeinsamer Verantwortung. Im Miteinander des Beratens und des gemeinsamen Tuns ist Kirche am Ort sichtbar und lebendig geworden.

Grenzen, Zerwürfnisse und Konflikte

Der von Konzil und Diözesansynode intendierte selbstverständliche, vertraute Umgang zwischen Laien und geweihten Männern ist in den vergangenen 50 Jahren leider in vielen Pfarren nicht immer zum Tragen gekommen. Oft haben Misstrauen, herrschaftliches Machtgehabe, Führungs- & Leitungsschwächen vielerorts zu Verstimmungen, Zerwürfnissen & Konflikten geführt. Wo steht der PGR heute? Der Pfarrgemeinderat verkörpert die verbindliche Beteiligungsstruktur für das Volk Gottes. Er ist auch die „Einsatzzentrale“ für das vielfältige ehrenamtliche Engagement in der Kirche. Der PGR steht somit für die konkrete, lebendige „Ver-ortung“ des Evangeliums, des Glaubens und der Kirche im Leben der Menschen.

„mittendrin“ – eine Perspektive

Das Motto für die PGR-Wahl 2022 lautet „mittendrin“. Damit ist zunächst eine neue Ortsangabe für den künftigen PGR gemeint. Wenn wir als Kirche „mittendrin“ sein wollen, dann heißt das mit den Menschen in Kontakt bleiben, sich um die Mitmenschen kümmern, den Menschen Wege zu Gott eröffnen, der eigentlichen Mitte unseres Lebens und Glaubens. Gott ist ja bereits mittendrin in unser aller Leben. So antwortet Jesus auf die Frage seiner Jünger, wo das Reich Gottes denn sei: „Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.“ (Lk 17,21)

Peter Haslwanter, Franz Mollner


PGR-Wahl in unserer Pfarre

Am Sonntag, 20. März 2022, wird für die kommenden fünf Jahre ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. „mittendrin“ lautet der Slogan für diese Wahl und für die neue PGR-Periode:

PfarrgemeinderätInnen stehen im Leben. Mit all ihren Hoffnungen und Sorgen, mit ihren Freuden und Nöten sind sie Teil der Gesellschaft und gestalten Kirche vor Ort. Sie sind kein exklusiver Club, sie stehen nicht über den Dingen, sie sind nicht „weltfremd“ – sie sind einfach „mittendrin“.

Es werden engagierte Frauen, Männer und Jugendliche gebraucht, die den Einsatz wagen und ihr Recht auf Mitsprache und Verantwortung für sich und andere im Pfarrgemeinderat in Anspruch nehmen wollen.

Der Pfarrgemeinderat und der Wahlvorstand unserer Pfarre ( Pfarrer Peter Rückl, Edith Müller, Karl Höbartner und Hannelore Traxler) haben entschieden, die Wahl nach einem kombinierten ModellVorwahl und Kandidatenliste durchzuführen. Gewählt werden insgesamt 4 Frauen, 4 Männer und 4 Jugendliche (junge Erwachsene).  Bis zu 5 Personen kann der Pfarrer in den Rat berufen. Pfarrer Peter Rückl und Prof. Josef Spindelböck gehören dem PGR als amtliche Mitglieder an.

Sie erhalten die Unterlagen (Stimmzettel und genaue Informationen) für die Kandidatensuche im Jänner und für die Wahl rechtzeitig im März über die Postaussendung an Ihren Haushalt zugestellt. Natürlich finden Sie detaillierte Informationen zur Wahl auf dieser Seite.

Wahlberechtigt

sind alle Mitglieder der Pfarrgemeinde, die vor dem 1. Jänner 2022 das 16. Lebensjahr vollendet haben, gefirmte Mitglieder ohne Berücksichtigung ihres Alters und in unserer Pfarre ihren ordentlichen Wohnsitz haben oder durch Gottesdienstbesuch und Mitarbeit in der Pfarrgemeinde eine entsprechende Beheimatung vorweisen können.

Wählbar

sind alle wahlberechtigten Mitglieder der Pfarrgemeinde, die vor dem 1. Jänner 2022 das 16. Lebensjahr vollendet haben und die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft in den pfarrlichen Räten erfüllen.

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung und Mitgestaltung der Kirche vor Ort.


 

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